Arnold Schalks, 1996, de mobilisatie, tentoonstelling en publicatie, die mobilisation, Ausstellung und Publikation, the mobilization, exhihition and publication, Over het Denkgedeelte, ‹ber das denken, About thinking, Noud Heerkens, Mirjam Kuitenbrouwer, Moois, TV-Rijnmond, Herman Helle, Jaap Kroneman, Martin Heidegger, Identitšt und Differenz, 11e Afdeling Rijdende Artillerie (11AfdRA), Oranjekazerne, Schaarsbergen, Kunstcentrum De Gele Rijder, Korenmarkt 43, Arnhem

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

QUELLENANGABE 1

Mo | bi | li | sa | tion, die; -, en [frz. mobilisation] (bes. Fachspr.): das Mobilisieren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

QUELLENANGABE 2

Am 3. November 1976, 10.20 h., meldet sich der zwanzigjährige Arnold Schalks in Schaarsbergen beim Pförtner der Oranienkaserne, um den Wehrdienst abzuleisten. Die nächsten 13 Monate und 20 Tage verbringt er als 'Rijder' (Reiter) bei der 1. Batterie der 11. Abteilung der Leichten Artillerie (11AfdRA), auch 'de Gele Rijders' (die Gelben Reiter) genannt.

Arnold Schalks, 1996, de mobilisatie, tentoonstelling en publicatie, die mobilisation, Ausstellung und Publikation, the mobilization, exhihition and publication, Over het Denkgedeelte, ‹ber das denken, About thinking, Noud Heerkens, Mirjam Kuitenbrouwer, Moois, TV-Rijnmond, Herman Helle, Jaap Kroneman, Martin Heidegger, Identitšt und Differenz, 11e Afdeling Rijdende Artillerie (11AfdRA), Oranjekazerne, Schaarsbergen, Kunstcentrum De Gele Rijder, Korenmarkt 43, Arnhem

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

QUELLENANGABE 3

Ab Freitag 29. November bis einschließlich Sonntag 22. Dezember 1996 wird im Arnheimer Kunstzentrum 'de Gele Rijder' eine Installation mit dem Titel 'die Mobilisation' ausgestellt. Es handelt sich um eine Zusammenarbeit des bildenden Künstlers Arnold Schalks mit dem Filmmacher Noud Heerkens, beide wohnhaft in Rotterdam.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

QUELLENANGABE 4

20 Jahre und 26 Tage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

QUELLENANGABE 5

Der Satz der Identität lautet nach einer geläufigen Formel: A = A. Der Satz gilt als das oberste Denkgesetz. Diesem Satz versuchen wir für eine Weile nachzudenken. Denn wir möchten durch den Satz erfahren was Identität ist.

Wenn das Denken, von einer Sache angesprochen, dieser nachgeht, kann es ihm geschehen, daß es sich unterwegs wandelt. Darum ist es ratsam, im folgenden auf den Weg zu achten, weniger auf den Inhalt. Beim Inhalt recht zu verweilen, verwehrt uns schon der Fortgang des Vortrages.

Was sagt der Formel A = A, in der man den Satz der Identität darzustellen pflegt? Die Formel nennt die Gleichheit von A und A. Zu einer Gleichung gehören wenigstens zwei. Ein A gleicht einem anderen. Will der Satz der Indentität solches aussagen? Offenkundig nicht. Das Identische, lateinisch idem, heißt griechisch 'to auto'. In unsere deutsche Sprache übersetzt heißt 'to auto' das Selbe. Wenn einer immerfort dasselbe sagt, z. B. die Pflanze ist Pflanze, spricht er in einer Tautologie. Damit etwas das Selbe sein kann, genügt jeweils eines. Es bedarf nicht ihrer zwei wie bei der Gleichheit.

Die Formel A = A spricht von Gleichheit. Sie nennt A nicht als dasselbe. Die geläufige Formel für den Satz der Identität verdeckt somit gerade das, was der Satz sagen möchte: A ist A, d.h. jedes A ist selber dasselbe. [...]

(aus: Martin Heidegger 'Identität und Differenz', S. 9-10, Verlag Günther Neske, Stuttgart 1957)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

QUELLENANGABE 6

Während des fünfhundertjährigen Jubiläums der Universität Freiburg im Breisgau, am 27. Juni 1957, hielt Martin Heidegger zum Tag der Fakultäten einen Vortrag mit dem Titel 'Der Satz der Identität'. Von dem Vortrag wurde eine Aufnahme gemacht die später auf Schallplatte herausgebracht wurde.

 

Arnold Schalks, 1996, de mobilisatie, tentoonstelling en publicatie, die mobilisation, Ausstellung und Publikation, the mobilization, exhihition and publication, Over het Denkgedeelte, ‹ber das denken, About thinking, Noud Heerkens, Mirjam Kuitenbrouwer, Moois, TV-Rijnmond, Herman Helle, Jaap Kroneman, Martin Heidegger, Identitšt und Differenz, 11e Afdeling Rijdende Artillerie (11AfdRA), Oranjekazerne, Schaarsbergen, Kunstcentrum De Gele Rijder, Korenmarkt 43, Arnhem

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

QUELLENANGABE 7

Filmausschnitt: Rückzug eines Heeres. Ein unscharfes schwarz/weiß Bild eines Militärfahrzeugs. Der Bildausschnitt und das Geschützvisier sind identisch. Siebzehn Filmframes (17/25 Sekunde) nachdem der Schuß abgegeben wurde, explodiert der Panzer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

QUELLENANGABE 8

Noud Heerkens, Tilburg, 1954

Noud Heerkens macht seit 1978 Filme und Installationen. Er fühlt sich an keinen bestimmten Stil oder Genre gebunden und dreht sowohl Fiktion, wie Dokumentar- und Experimentalfilme. Seine Arbeiten werden auf nationaler und internationaler Ebene in Museen, Galerien und auf Festivals gezeigt, wie u.a.: het Stedelijk Museum in Amsterdam, Filmfestival Rotterdam, Sydney Filmfestival, De Unie Rotterdam, De Appel Amsterdam, Artists Space New York.

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QUELLENANGABE 9

Arnold Schalks, Leiden, 1956

Arnold Schalks studierte zwischen 1979 en 1983 'Zeichnen, Malen und Entwerfen' (TSO) an der Rotterdamer Kunstakademie. Seitdem ist er freischaffender Künstler. Er bevorzugt sprach-räumliche Arbeiten und ist als Solist sowie in der Gruppe im In- und im Ausland tätig.